Tipps für eine sichere Weihnachtszeit

 

 

Die Advents- und Weihnachtszeit steht vor der Tür und den Feuerwehrfrauen und –Männern stehen damit stressige Tage bevor. In den Wochen vor Weihnachten und zum Jahreswechsel rechnen die Feuerwehren bundesweit mit Tausenden zusätzlichen Lösch- und Rettungseinsätzen. Brennende Adventsgestecke und Weihnachtsbäume, aber Unfälle mit Silvester Knallkörpern zum Jahreswechsel oder mutwillig verursachte Brände während der Feiern zum Jahreswechsel fordern die Feuerwehren alljährlich stark.

Deshalb informieren die Feuerwehren im Kreis zu Beginn der Vorweihnachtszeit über die bevorstehenden Brandrisiken. Unachtsamkeit etwa beim Umgang mit dem Adventskranz ist in dieser Zeit eine der häufigsten Ursachen für Wohnungsbrände. Denn diese Brände werden meist viel zu spät entdeckt und führen dann oft zu Personenschäden durch Rauchgasvergiftungen. Deshalb appellieren die Feuerwehrleute, dringendst Rauchmelder anzuschaffen und anzubringen.

Denn Rauchmelder in der Wohnung verringern dieses Risiko enorm, in dem sie gerade zu nachtschlafender Zeit lautstarken Alarm geben. „Die Lebensretter“ gibt es schon für kleines Geld im Fachhandel. Sie sollten in keinem Kinderzimmer und in keinem Schlafzimmer fehlen. Des Weiteren eignen sie sich als ideales Geschenk zu Nikolaus oder zu Weihnachten. Viele Brände und Unglücke könnten vermieden werden, wenn die Bürgerinnen und Bürger selbst mehr Vorsorge treffen würden. Außerdem könnten Schäden verringert werden, wenn immer sofort nach Entdeckung eines Brandes sofort die Feuerwehr gerufen würde.

Über bundesweiten einheitlichen Notruf 112 sind die Feuerwehren rund um die Uhr erreichbar. Auch am Heiligen Abend, über die Weihnachtsfeiertage und in der Silvesternacht.

In der Adventszeit sollten folgende Brandschutz-Tipps beachtet werden:

  • Stellen Sie Kerzen stets auf eine nicht brennbare Unterlage fern von allen brennbaren Gegenständen.
  • Bewahren Sie Feuerzeuge oder Streichhölzer stets außer Reichweite von Kindern auf.
  • Brennen Sie Kerzen nie unbeaufsichtigt ab.Adventskränze und Weihnachtsbäume trocknen mit der Zeit aus und sind dann umso leichter entflammbar. Das trockene Reisig    brennt mit hoher Geschwindigkeit und Temperatur ab.
  • Eine Ausbreitung auf das gesamte Zimmer oder gar Wohnung ist deshalb stets möglich.
  • Halten Sie aus diesem Grund einen Eimer oder eine Bodenvase mit Wasser bereit.
  • Stellen Sie ihren Weihnachtsbaum so auf, dass er sicher und in ausreichender Entfernung zu brennbaren Gegenständen steht.
  • Bringen Sie Kerzen am Weihnachtsbaum so an, dass zu darüber liegenden Zweigen genug Abstand bleibt, und zünden Sie die Kerzen stets von hinten nach vorn und von oben nach unten an. Verfahren Sie beim Löschen der Kerzen in umgekehrter Reihenfolge.
  • In Haushalten mit Kindern sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen. Achten Sie bei elektrischen Lichterketten - etwa auf dem Balkon- darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Brennen Sie Wunderkerzen nie in unmittelbarer Nähe zum Weihnachtsbaum ab, und entfernen Sie glühende Reste sorgfältig.
  • Auch bei der Zubereitung eines Festessens kann einmal etwas schief gehen. Bedenken Sie, dass brennendes Fett in Pfanne oder Fritteuse nie mit Wasser gelöscht werden darf; spritzendes Fett ist höchst gefährlich. Legen Sie im Falle eines Falles den Deckel auf Topf oder Pfanne, und nehmen Sie das Behältnis von der Herdplatte. Ein fest sitzender Deckel erstickt das Feuer und die Flamme erlischt. Noch besser ist eine Löschdecke in der Küche greifbar zu haben.
  • Scheuen Sie sich nie, bei Bedarf die Feuerwehr zu rufen! Unter der Notruf-Nummer 112 ist die Feuerwehr rund um die Uhr für Sie Einsatzbereit, um Schäden so gering wie möglich zu halten. - Verbessern Sie die Sicherheit Ihrer Familie durch Rauchmelder in allen Wohn- und Schlafräumen! Denken Sie daran, dass Rauchmelder auch schöne Geschenke sein können für alle Menschen, die Ihnen wichtig sind.

 

 


Die Feuerwehrmänner und –Frauen der Feuerwache an der Weidenauer Straße haben sich zur Weihnachtszeit etwas besonderes einfallen lassen, sie gestalteten einen Ultimativen Weihnachtsbaum im Foyer der Feuerwache bestehend aus Steckleiterteilen, einem Feuerwehrschlauch mit Hohlstrahlrohr, einer Lichterkette und einem Warndreieck.